AKTUELLES

Corona und RaBauKi-Wochenendöffnungszeiten

Liebe Kinder, liebe Eltern,
 
leider müssen wir im Zuge des Lockdowns die ersten beiden Wochenendöffnungszeiten des Jahres 2021 am 9. und 10. sowie am 23. und 24. Januar absagen. Wir hoffen, dass die darauf folgenden Öffnungszeiten wieder stattfinden können.

Natürlich werden wir auf dieser Seite darüber informieren, sobald wir mehr sagen können!

 

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Was für ein Jahr – RaBauKi blickt auf ein besonderes Jahr zurück

Ein anstrengendes Jahr 2020 hatte aber auch Höhepunkte
Wie sicher landauf landab steht auch in diesem Jahresrückblick, dass die COVID.19-Pandemie und die daraus entstanden Folgen das Jahr bestimmten. Das war bei RaBauKi eben auch so. Ständig neue Reaktionen auf Corona und damit einhergehende Vorgaben zwangen den Verein und das RaBauKi-Team ständig flexibel zu schauen, ob und wie der Abenteuerspielplatz auch in diesem Jahr aussehen kann.

Das Jahr begann mit den beliebten Öffnungszeiten und wie überall hatte noch im Februar niemand daran gedacht, dass die Tore des Abenteuerspielplatzes für mehrere Monate geschlossen sein würden.

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RaBauKi zieht positive Bilanz nach dem 1. Herbstprojekt auf dem Fischbacherberg

RaBauKi - Herbstprojekt 2020

Regen, Matsch und viele lachende Gesichter…

 

Der Siegener RaBauKi e. V. hat nach zwei Wochen Herbstferien nun die Tore seines ersten Herbstprojekts auf dem Gelände des Erfahrungsfelds SCHÖNUNDGUT geschlossen. Am Abenteuerspielplatz in der Zeit vom 12. bis 23. Oktober 2020 wollten insgesamt 138 Kinder teilnehmen. Leider mussten die Plätze wie im Sommer begrenzt werden, damit entsprechend der Coronaschutzverordnungen ausreichend Abstände zwischen Baugruppen eingehalten werden konnten. Ein durchgeführtes Losverfahren entschied, welche Kinder für jeweils eine Woche ins Abenteuer „reisen“ durften. Somit konnten 52 Kinder das RaBauKi-Abenteuerdorf in der ersten Woche beleben und in der darauffolgenden Woche noch mal 54 Kinder. Das stark wechselnde Wetter von Sonnenschein, Regen und auch mal Hagel tat dem Elan und der ausgelassenen Begeisterung bei den teilnehmenden Kindern keinen Abbruch. So wurden Anbauten und zweite Stockwerke bei den bestehenden Hütten der Wochenendöffnungszeiten errichtet, geschmiedet, geschnitzt, gemalt und die eine oder andere wilde Fahrt mit dem Bollerwagen ist im Schlamm der Wege vorzeitig zum Ende gekommen. Warmer Kakao, ein Stück Streuselkuchen, Holunderblüten-Minz-Tee oder ein, zwei Stücke der bestellten Familienpizzen zum Wochenabschluss sorgten für Stärkung zwischendurch.

 

„Obwohl der letzte RaBauKi-Tag mit lang anhaltendem Regen begann, kamen noch 46 Kinder auf den Platz, um zu werkeln, zu toben und ausgelassen zu spielen“, so Sophia Schmitt, die letztes Jahr als Praktikantin beim RaBauKi-Team einstieg und beim diesjährigen Herbstprojekt für die Anmeldung mitverantwortlich war.

 

Für die kurzweiligen Herbstferientage der Kinder auf dem RaBauKi-Abenteuerspielplatz sorgte ein etwa 18-köpfiges, überwiegend ehrenamtlich arbeitendes Team, das aus Studierenden der Universität Siegen sowie bereits im Berufsleben stehenden SozialpädagogInnen bestand.

 

Aber auch wenn nun die Herbstferien vorbei sind: bereits am 31. Oktober startet auf RaBauKi (sofern es die aktuelle Entwicklung der Covid-Pandemie in Siegen zulässt) die nächste Wochenendöffnungszeit, bei der das Abenteuer – wenngleich in etwas kleinerem Rahmen - weitergeht.

 

Mit Bestürzen nahm das Team den Tod des Geschäfstführers des Erfahrungsfeldes SCHÖNUNDGUT, auf dem RaBauKi beheimatet ist, Hermann Schmid, auf. Hermann Schmid war nicht nur Herz und Motor des Erfahrungsfeldes sondern auch die gute Seele. Auf der Website gedenkt der Verein seinem verstorbenen Mitglied.

Auf Wiedersehen Hermann Schmid!

 

Hermann Schmid ist gestorben. Eben noch, so fühlt es sich an, saßen wir in diesem wirren Corona-Jahr in der warmen Sommersonne im Gespräch auf dem Abenteuerspielplatz und sprachen mit Hermann über die Zukunft des Erfahrungsfelds, seine Nachfolge und so vieles mehr.


Vor mehr als 20 Jahren, noch im vergangenen Jahrtausend, besuchten wir mit Hermann den alten belgischen Schießstand am Fischbacherberg. Er zeigte uns das damals noch wilde Gelände und stellte uns seine Vision vor. Das könne ein Ort auch für RaBauKi sein. Sicherlich nicht jetzt, aber einst dann, wenn es erschlossen sei. In dieser Zeit machten immer wieder RaBauKi-Teammitglieder Praktikum bei Hermann im Stadtteilbüro. Alle Praktikant/innen der Sozialen Arbeit müssen zwei Langzeitpraktika absolvieren. Eines machten sie bei RaBauKi, ein anderes an anderen Orten. Von den meisten hörte man nichts, von anderen Stöhnen und Klagen. Von den Praktika im Stadtteilbüro wurde dagegen immer positivst berichtet. Da war einer, bei dem es sich lohnt seine Zeit zu verbringen.


Um den Jahreswechsel 2006/2007 herum kamen wir mit Hermann näher ins Gespräch und 2008 wurde es konkreter. Aus dem Schießstand wurde das Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT. Der Beschluss wurde gefällt: RaBauKi zog vom Giersberg zum Fischbacherberg. 2012 gab es das erste Sommerprojekt, seit 2014 gibt es die Wochenendöffnungszeiten auf dem Platz. Soweit die Fakten.


Wesentlicher aber ist die Begegnung mit dem Menschen Hermann Schmid. Vom ersten Tag an holte uns Hermann ins Boot, so als seien wir schon lange dabei gewesen, als haben wir schon lange, lange zusammengearbeitet: Mit Vertrauen, Zuwendung, Zeit und Humor.


Hermann schenkte uns Vertrauen, wir gaben es ihm zurück. So entwickelte sich zwischen RaBauKi und ihm als Geschäftsführer wie Stadtteilmanager eine feste partnerschaftliche Beziehung, zwischen ihm und vielen RaBauKi-Teammitgliedern eine Freundschaft. Kam Hermann auf den Platz, was er im Sommer zum Feierabendgespräch gelegentlich auch mit Kippchen und Kaffee gerne tat, gab es Zeit für schnelle Klärungen und zugewandte Gespräche.


Hermann war immer da: Wenn es ein Problem gab, nahm er sich dem an. Auch wenn mal etwas schief ging, blieb Hermann gelassen. Neue RaBauKen konnten sich an ihn wenden und wurden bald zu Altbekannten. Auch wenn er von der – in entspannten Zeiten – spannenden Vielfalt seiner Aufgaben manchmal schier aufgefressen wurde, war er für die gemeinsame Sache immer da, beinahe unermüdlich.


Wir haben viel von ihm gelernt. Wie er mit den „Problemen“ des Quartiers umgeht, wie er die Dinge sah. Neben einer hohen Übereinstimmung und Ansichten, die wir teilen, war immer wieder etwas dabei, das wir mitnehmen konnten für unsere weitere Arbeit. Auf dem Erfahrungsfeld sahen wir ihn in Kontakt mit vielen Menschen. Hermann fand den richtigen Ton und die richtige Ansprache. Er kannte seine Pappenheimer und wusste, wie er vorzugehen hatte, wenn wieder eine neue Generation sich halbstark erprobte. Der Ordner mit eingestellten Anzeigen war groß, der nachvollziehbare Frust nahm aber nie überhand gegenüber der Zuversicht, wieder einbinden zu können.


Man begegnet in seinem Leben vielen Menschen, Arschkrampen wie Freundlichen, Engagierten wie Verbissenen. Niemals ist uns als RaBauKi-Gegenüber einer begegnet wie Hermann. Er war und bleibt ein Unikat. Eine Karte, die ihn zu Lebzeiten nicht mehr erreichte, war nur beschrieben mit „Danke für alles“. That’s it!
Hermann, das nächste Bier (wahlweise Wein) geht auf uns, wir sehen uns!


Die RaBauKen

Anmeldungsergebnisse für das RaBauKi - Herbstprojekt 2020

In einer Woche startet das Herbstprojekt und es wurden folgende Kinder für das Angebot ausgelost. Zu Anonymisierungszwecken werden hier nur Kürzel veröffentlicht. Diese setzten sich aus den ersten drei Buchstaben des Vornamens und dann den ersten drei Buchstaben des Nachnamens zusammen. Die Kinder auf der Nachrückerliste werden in der Reihenfolge der Auslosung bei freiwerdenden Plätzen benachrichtigt.

 

Bitte bringen sie Ihr Kind am ersten Tag Ihres Anmeldezeitraumes zwischen 10 und 11 Uhr auf den Platz. Weitere Informationen können sie der unten beigefügten Elterninformation entnehmen.

 

Hier nun die Auslosungsergebnisse.....

 

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