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Was für ein Jahr – RaBauKi blickt auf ein besonderes Jahr zurück

Ein anstrengendes Jahr 2020 hatte aber auch Höhepunkte
Wie sicher landauf landab steht auch in diesem Jahresrückblick, dass die COVID.19-Pandemie und die daraus entstanden Folgen das Jahr bestimmten. Das war bei RaBauKi eben auch so. Ständig neue Reaktionen auf Corona und damit einhergehende Vorgaben zwangen den Verein und das RaBauKi-Team ständig flexibel zu schauen, ob und wie der Abenteuerspielplatz auch in diesem Jahr aussehen kann.

Das Jahr begann mit den beliebten Öffnungszeiten und wie überall hatte noch im Februar niemand daran gedacht, dass die Tore des Abenteuerspielplatzes für mehrere Monate geschlossen sein würden.

Das aber war genau von März bis Juni der Fall.
In dieser Zeit entwickelte der Verein in Abstimmung mit dem städtischen Jugendamt ein Hygienekonzept, welches Kindern die Möglichkeit geben sollte, auch im Corona-Jahr RaBauKi-Luft schnuppern zu können. Das Hygienekonzept sah neben vielen üblichen Punkten (wie Desinfektion usw.) vor, dass RaBauKi ein reiner Draußenort werden sollte. Hört sich dies zunächst einfach und selbstverständlich an, findet RaBauKi doch ohnehin überwiegend an der frischen Luft statt, stellte auch dies neue Hürden in den Planungsweg: Wohin gehen Kinder, wenn es Notfälle, Wolkenbrüche u.a. gibt. Da Probleme keine Hindernisse sind, sondern Lösungen bedürfen, schaffte das Team Freiluftunterstände und weitere Angebote, die solchen Rückzug im Freien ermöglichten.

Die Anmeldung zum Sommerprojekt zeigte dann auch wie große die Bedarfe sind. Stellte sich das RaBauKi-Team zuvor noch die Frage, ob Eltern ihre Kinder in dieser Situation anmelden würden, stand es nun einer vielfachen Überbuchung der vorhanden Teilnahmeplätze gegenüber.
Als die erste Woche mit Bezugsgruppen, Anmeldung, Desinfektion, farbigen Kappen und Abstand erfolgreich bewältigt war, konnte die Kinderzahl deutlich ausgeweitet werden, sodass wieder viele, viele Kinder auf RaBauKi bauten und spielten. Nicht so ausgelassen wie sonst, strenger reglementiert, aber in diesem Jahr dennoch enorm wichtig. Viel zu wenige Angebote gab es für die Kinder, viel zu oft waren für Kinder sonstige Räume verschlossen.  In der Zeit der Schulschließungen waren ihnen der Ort Freunde zu treffen und etablierte Strukturen genommen worden. Auf RaBauKi konnten sie Räume erschließen und auch – wenn auch in kleinerem Rahmen – gestalten. Die Perspektive waren demnach auch unterschiedlich: Die Praktikant/innen empfanden RaBauKi als guten Ort Praxiserfahrungen zu sammeln. Erfahrenen Teammitgliedern fehlte so viel davon, was RaBauKi sonst ausmachte. Kinder und Eltern gaben positive Rückmeldungen!
Von dieser Auswertung ausgehend traute sich das Team ein zweites Projekt zu. Erstmals seit einem Dutzend Jahren fand wieder ein RaBauKi-Herbstprojekt statt. Dasselbe Bild: Würden in einem nasskalten Herbst Kinder auf den Abenteuerspielplatz kommen? Sie kamen. Wieder war das Projekt ausgebucht und überbucht. Ein Besuch auf dem Abenteuerspielplatz zeigte hier schnell: Wetter ist nur eine Frage von Kleidung und wenn selbst die nicht stimmt von Beschäftigung. Die Kinder genossen das Spiel, gemeinsam ausgelassen sein zu können und auch unter diesen Bedingungen die Vielfalt der Möglichkeiten.

So stand RaBauKi auch in diesem Jahr an über 50 Tagen den Kindern zur Verfügung. Ein Grund zum Feiern für das Team. Doch die Feier wurde verwehrt: Zum 25jährigen Jubiläum des Vereins war ein Workshop-Wochenende und eine Feier angesetzt. Beide waren nicht möglich, beide konnten aber aufgrund der unbürokratischen Förderung durch die Gontermann- und Bürgerstiftung in das Folgejahr verschoben werden. Und so wird, nachdem es dieses Jahr „nur“ ein postalisch zugestelltes Grußwort vom Bürgermeister gab, hoffentlich im Jahr 2021 gemeinsam gearbeitet und gefeiert. In einem Verein gibt es immer gut sichtbare Aktivitäten und daneben mindestens ebenso wichtige Dinge, die im verborgenen passieren. Beinahe 20 Jahre bekleidete Raphael Opper das Amt des Kassenwartes. Der Verein dankt ihm für all die damit verbundene Mühe.
Das ohnehin triste Jahr 2020 hatte dann schließlich noch seine traurige Zäsur. Der langjährige Wegbegleiter, das Vereinsmitglied Hermann Schmid, beruflich als Stadtteilmanager und Projektleiter für das Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT zuständig, verstarb im Herbst und riss eine große Lücke. Der darauffolgende Austausch mit der Hoppmann-Stiftung Demokratie im Alltag, die das Gelände betreibt, zeigte, dass eine stabile Partnerschaft konstant weitergeführt werden kann. Der Verlust ist aber riesengroß. Auf der Website gedenkt der Verein diesem in Siegen wichtigen Sozialakteur.

Zum Ende des Jahres wurde es dann wieder stiller: Als die letzten Wochenendöffnungszeiten für das Jahr geplant waren, kam der Lockdown, sodass die Tore wieder geschlossen bleiben mussten.
Was bleibt am Ende des Jahres 2020? RaBauKi war nicht so großartig wie sonst immer, aber gut, dass der Abenteuerspielplatz für Kinder da sein konnte.

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