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RaBE in Kreuztal - wird RaBauKi ganzjährig?

RaBE in Kreuztal - wird RaBauKi ganzjährig?

Das Ziel einer ganzjährigen Einrichtung besteht seit der Vereinsgründung 1995. So war auch immer wieder in Veröffentlichungen des Vereins zu lesen, dass die Einrichtung eines ganzjährigen Bauspielplatzes bzw. einer Jugendfarm oder eines Kinderbauernhofs im Siegerland angestrebt werde.

Natürlich war der erste Ort, der dabei geprüft wurde, wegen seiner Größe, seiner Bedarfe und wegen der Herkunft des Vereins die Stadt Siegen. Dort gab es aber bislang weder ein geeignetes Gelände noch den politischen Willen. Zuletzt 2005 bekräftigte die CDU, als derzeit stärkste Fraktion, dass sie sich mehr als das Sommerferienbauspielplatzprojekt nicht vorstellen könnte.

Unter dem Namen RaBE – „RaBauKi Bildungs- und Erfahrungsraum“ wird derzeit eine Einrichtung in Siegens Nachbarstadt Kreuztal geplant. Eingebettet zwischen der Fritz-Erler-Siedlung (Programm Stadtumbau West) und dem Stadtteil Eichen liegt am Rande dieses Stadterneuerungsgebiets der Robinsonspielplatz. Hier ist die Einrichtung eines ganzjährig geöffneten, pädagogisch betreuten Spiel- und Erfahrungsraums denkbar.

Die politische Situation in Kreuztal ist sehr freundlich. Die Jugendförderung als der Hautpansprechpartner sowie die bisherig beteiligten Gremien und Personen aus Politik und Verwaltung stehen dem Unternehmen RaBE sehr positiv gegenüber. Ein Selbstläufer ist die Einrichtung dennoch nicht.

Ob das Gelände überhaupt für eine solche Einrichtung geeignet ist, wird derzeit genauso geprüft, wie die Klärung der Finanzierungsfrage. Für die ersten Jahre bereitet der Verein RaBauKi einen Antrag auf Anschubfinanzierung bei einer Stiftung vor. Darüber hinaus müssen kommunale bzw. regionale öffentliche Gelder für die Finanzierung sorgen.

Vom 24.09. bis zum 30.09.2007 (Herbstferien) öffnet der RaBE erstmals in Kreuztal seine Pforten und erprobt das Gelände und überprüft die festgestellten Bedarfe in einem kurzzeitigen Projekt. Nach dem vierwöchigen Bauspielplatzprojekt in Siegen stellt dies personell wie logistisch einen Kraftakt dar, aber die Durchführung dieses Projektes ist ein besonders bedeutender Eckpunkt in der Vorbereitung einer etwaigen ganzjährigen Einrichtung. Auf dem RaBE findet sich ein Baubereich für insgesamt 60 Kreuztaler Kinder und ein Bereich mit Angeboten für Jugendliche.

Das Projekt und daran anschließende Maßnahmen (zielgerichtete Zukunftswerkstätten, Exkursionen zu ganzjährigen Bauspielplätzen und Kinderbauernhöfen, ...) werden durch öffentliche Mittel des Kreis Siegen-Wittgenstein und Stiftungsgelder finanziert. Trotz dieser Mittel ist der Verein auf eine umfassende Unterstützung von Spendern und Sponsoren angewiesen.

Die Anmeldung für das Projekt RaBE kann ab sofort erfolgen: Teilnahmelose gibt es in der Jugendförderung der Stadt Kreuztal, dem Bürgeramt, der Stadtbibliothek sowie ONLINE - mit detaillierten Informationen zum Anmeldeverfahren.

RaBauKi beendet erfolgreich 12tes Bauspielplatzprojekt in Siegen

„12 Jahre sägen prägen“

Auch in diesem Jahr fand der Bauspielplatz des Siegener Vereins RaBauKi auf der Senderwiese des Giersbergs statt. In dem Zeitraum vom 09. Juli bis 01. August bauten sich nach dem diesjährigen RaBauKi-Motto rund 260 Kinder „die Welt, wie sie ihnen gefällt.“ In dreieinhalb Wochen entstand so eine kleine Stadt mit über 60 Hütten, die von den Kindern unterschiedliche Funktionen erhielten. „Neben der Post gab es Kioske, eine Lotterie, diverse Holz verarbeitende Läden, eine Nageltauschbörse und vieles mehr“, begeistert sich Antje Winkler.

Die von Kindern selbst gestaltete Platzzeitung informierte täglich über die aktuellen Neuigkeiten des Bauspielplatzes und bot Raum für Berichte, Anzeigen und Unterhaltung. Neben dem obligatorischen Lagerfeuer, an dem sich die Kinder ihr Stockbrot backten, gab es zahlreiche Aktivitäten wie Schmieden, Jonglieren, Akrobatik und Ballspiele. Auch das „Rockmobil“ erfreute sich größter Beliebtheit. Obwohl sich die Sonne nicht oft blicken ließ und der zeitweilige Regen die Wiese immer mal wieder in eine große „Matschecke“ verwandelte, tat dies der guten Stimmung auf dem Platz keinen Abbruch. „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung“, kommentiert Frederik Schnutz, langjähriges RaBauKi-Teammitglied, die diesjährigen Wetterverhältnisse.

Die Platzübernachtungen verliefen nicht nur thematisch märchenhaft und waren für viele Kinder und das RaBauKi-Team Highlight des Bauspielplatzes.

Nach dem Abschlussfest begann am 01. August der arbeitsintensive Abbau, bei dem zunächst mit den Kindern zusammen die Hütten abgerissen wurden. In den darauf folgenden vier Tagen wurde das gesamte Holz vom RaBauKi-Team zur Entsorgung in Container verladen, die Infrastruktur zurück gebaut und die Wiese somit in ihren Ursprungszustand versetzt.

„Beim Abbau ist immer Wehmut mit dabei, vor allem wenn man nicht allen Kindern die Chance geben konnte auf den Bauspielplatz zu kommen.“, berichtet Lea Klapdor, die dieses Jahr für die Anmeldung zuständig war. 440 Kinder wollten am Bauspielplatz teilnehmen. „Dies sind annähernd doppelt so viele Kinder, wie die tatsächliche Aufnahmezahl“, stellt Axel Backhaus fest. „Ein Bedarf, der von einem nur vierwöchigen Projekt schlichtweg nicht abgedeckt werden kann. 12 Jahre á 4 Wochen Bauspielplatzbetrieb ergeben zwar insgesamt ein Jahr, sind aber mit den Möglichkeiten einer ganzjährigen Einrichtung nicht vergleichbar.“, so sein Fazit .

 

RaBauKi unterstützt Bauspielplatzprojekt in Lügde/Ostwestfalen

Auf Anfrage der Bildungsschule Harzberg ist der RaBauKi e.V. aktuell in einer selten ausgeübten Position tätig. Derzeit berät er eine Einrichtung bei der erstmaligen Ausrichtung eines Bauspielplatzferienprojekts.

Die Bildungsschule Harzberg ist eine aufstrebende Einrichtung im ostwestfälischen Lüdge unter der Leitung von Stefanie und Dr. Falko Peschel, in dem für Kinder ein Lern- und Lebensraum geschaffen werden soll. Deshalb sollen Grundschule, Ganztageseinrichtung und Internat miteinander in einer in Deutschland bislang nicht erprobten Form miteinander verknüpft werden. Weitere pädagogische Aktivitäten sind geplant. So soll in diesem Jahr für zwei Wochen ein pädagogisch betreutes Bauspielplatzprojekt durchgeführt werden, welches auf dem Gelände der Bildungsschule ausgerichtet wird. Unterstützung dabei erhalten sie durch den RaBauKi e.V. Stefanie Peschel begründet diese Wahl so: „Der RaBauKi hat in mittlerweile 12 Jahren eine fast einmalige Erfahrung in der Ausrichtung von Bauspielplatzferienprojekten erworben“.

Falko Peschel ergänzt: „Durch die Unterstützung des RaBauKi e.V. ist der Einstieg in das Unternehmen Bauspielplatz realistisch geworden“. Bei vielen Vorbereitungsfragen und pädagogischen Themen kann nun auf die bestehenden Konzepte des Siegener Vereins zurückgegriffen werden. "Natürlich müssen wir bei den verschiedenen Rahmenbedingungen Sachfragen anders entscheiden, aber es gibt eigentlich kein Thema, welches beim RaBauKi nicht gut durchdacht zu sein scheint", zeigen sich die Peschels begeistert.

Tanja Stöcker vom RaBauKi e.V. begrüßt die Kooperation: „Falko Peschel ist uns als Begründer der Konzeption ’Offener Unterricht’ bekannt. Dieser ist eng verwandt mit den Prinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, die unserer Arbeit zu Grunde liegt. Im Sommer 2007 wird es somit nicht nur das Bauspielplatzprojekt auf dem Siegener Giersberg geben, sondern - so es klappt - auch ein verwandtes Projekt in Ostwestfalen."

dearenestruk

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