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RaBauKi beendet zum 14. Mal erfolgreiches Bauspielplatzprojekt

RaBauKi beendet zum 14. Mal erfolgreiches Bauspielplatzprojekt

Vom 30. Juli bis zum 15. August 2009 stand die Senderwiese auf dem Siegener Giersberg den kleinen Bauherren und -damen zur Verfügung. Montags bis Freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr konnte gehämmert und gesägt werden, bis die Finger blasen warfen. Auch dieses Jahr musste das Los entscheiden, wer einen der begehrten Plätze für diesen besonderen Ferienspaß bekam. Mehr als 300 Kinder hatten sich darum beworben und schließlich rund 250 Kinder die Möglichkeit dieses Jahr ihre Fähigkeiten zu erproben und spielerisch kennenzulernen. Und diese scheinen größer als die Erwachsenen oft meinen...

„Nicht zu fassen wie der Platz schon nach dem ersten Tag aussah. Einige Kinder begannen bereits mit dem Dach“, staunt Robert Clemens, Praktikant von der Universität Siegen. Grund genug den „Kleinen“ mehr zuzutrauen und sie beim Bauen nur da zu Unterstützen, wo Hilfe eingefordert wird oder ein Eingriff aus Sicherheitsgründen notwendig ist.

Nach wenigen Tagen hatte sich auf dem Platz eine eigene Infrastruktur mit rund 60 Hütten gebildet mit einem Kiosk, der Polizei, einer Lotterie und diversen Bretterverkaufsläden.

Bezahlt wurde in der üblichen Währung: den Nägeln. Für fünf Nägel gab’s ein langes Brett und wer seine Waren anpreisen wollte, der nutzte die von Kindern selbst gestaltete Platzzeitung. In ihr wurde täglich über die aktuellen Neuigkeiten des Bauspielplatzes informiert und sie bot Raum für Berichte, Anzeigen und Unterhaltung. Auch die Erwachsenen brachten so Informationen an die Kinder.

Neben dem obligatorischen Lagerfeuer, an dem sich die Kinder ihr Stockbrot backten, gab es zahlreiche Aktivitäten wie Schmieden, Jonglieren, Pizza backen im Lehmofen, Kickern und Ballspiele. Auch das „Rockmobil“ vom MoMu e.V., zwei Tage auf dem Bauspielplatz zu Besuch, erfreute sich größter Beliebtheit.

Und weil die Sonne so bemerkenswert oft über der Wiese schien, war die gute Laune vorprogrammiert. Am besten genießen konnte man das im selbstgebauten Pool sowie im Matschbereich. Und wenn’s mal etwas ruhiger sein sollte, konnten es sich die Kinder im Bibliotheks-Bauwagen gemütlich machen, der dieses Jahr seine RaBauKi-Premiere feierte.

Lesen und Schreiben auf dem RaBauKi-Bauspielplatz

Lesen und Schreiben auf dem RaBauKi-Bauspielplatz

Vielen ist der RaBauKi-Bauspielplatz bekannt, weil die eigenen Kinder dort waren oder die von Bekannten, wegen der Bilder und Artikel in den Zeitungen oder wegen Kontakten als Spender, Politiker oder interessiertem Besucher auf den Internetseiten des Vereins. Viele kennen das Hüttenbauen, das Lagerfeuer mit Stockbrot und auch die Feste und Feiern des RaBauKi. Dass sich aber die Kinder auf dem RaBauKi auch intensiv mit dem Lesen und Schreiben beschäftigen, ist weniger bekannt.

RaBauKi-Winterwanderung 2009 voller Erfolg

RaBauKi-Winterwanderung 2009 voller Erfolg

Etwa 60 Kinder, Eltern und RaBauKi-Mitglieder wanderten durch Siegener Schneelandschaft

Alt bekannt ist, dass der RaBauKi e.V. die Kinder des Sommers auch "zwischen zwei Bauspielplätzen", also im Winter einlädt. Neu war, dass das traditionelle Winterlagerfeuer von einer Winterwanderung abgelöst wurde. Diesem Einladungsruf folgten rund 60 Personen und trafen sich auf dem Weidenauer Giersberg zur Wanderung. Diese wurde, dank des Winterwetters, zu einer richtigen Schneewanderung. 

RaBauKi-Hüttendorf 2008 schließt Pforten – Bilanz positiv

RaBauKi-Hüttendorf 2008 schließt Pforten – Bilanz positiv

Drei Wochen und drei Tage ging es auf dem Siegener Giersberg heiß her. Es wurde gehämmert, genagelt und gesägt, aber auch gespielt, geplanscht und zweimal sogar auf dem Platz geschlafen. Gestern schließlich feierten Kinder, Eltern und das Mitarbeiterteam – zwar wie immer wehmütig, aber doch mit schönen Erinnerungen – das Ende des diesjährigen Bauspielplatzes.

Beim Abschiedsfest von RaBauKi trafen sich viele Budenbauer noch einmal – natürlich auch, um die Hütten zu begutachten: Wohnhütte, Polizeistation, den Kiosk und die vielen Brücken... Neben dem bewährten Nagelbalken und der Sägestation gab es auch von den Kindern organisierte „RaBauKische-Spiele“, ein Schach- sowie ein Fußballturnier und verschiedene Wurfwettbewerbe. Zudem hatten Eltern und das RaBauKi-Team für das leibliche Wohl gesorgt.

In den vergangenen drei Wochen wurde jeden Tag von 10.00 bis 17.00 Uhr geschuftet – ganz ohne Eltern. "Die Kinder sollen lernen, selbstständig zu arbeiten und Hilfe erst mal bei anderen Kindern zu suchen", erklärt Mitarbeiterin Sarah Büchmann. „Wir als Erwachsene stehen natürlich jederzeit als Berater bereit, aber selbst etwas zu schaffen bedeutet einen enormen Lernzuwachs.“

Hilfe bekamen die RaBauKen aber auch mehr als 90 Spendern – neben regionalen und überregionalen Firmen und Betrieben sowie öffentlichen Förderern gab es auch viele Privatpersonen, die den RaBauKi 2008 unterstützt haben. Neben Holz und Nägeln konnte so die Schmiede aufgerüstet und ein neuer Bauwagen angeschafft werden, der mit Hilfe von Kindern renoviert wurde.

Nicht nur die Eltern zeigten sich beeindruckt von der umfangreichen Spenderwand, die den Dank an alle SpenderInnen ausdrückt. So schallte gestern auch ein lautes „Dankeschön“ an alle UnterstützerInnen über den Platz – in der Hoffnung auf eine ähnliche Resonanz im kommenden Jahr.

Denn auch dann sollen sich die Tore des RaBauKi wieder öffnen. Viele der Kinder fiebern dem schon jetzt entgegen.

RaBauKi sucht Schmiedewerkzeug

RaBauKi sucht Schmiedewerkzeug

Auch in seiner zweiten Woche bietet das Bauspielplatzprojekt auf dem Siegener Giersberg einen bunten Lern- und Erfahrungsraum. So wird den täglich über 150 Mädchen und Jungs die Möglichkeit geboten, neben dem Hüttenbau noch viele andere Angebote zu nutzen. Ein Highlight ist dabei die Schmiedestation.

Johanna, Teilnehmerin am Projekt: „Ich habe schon tolle Sachen beim Schmieden gelernt. Ich habe mir zum Beispiel einen eigenen Nagel geschmiedet. Andere Kinder haben sogar schon Ringe, Buchstaben, Hufeisen und Ziegenfüße hinbekommen“

Erfreut über die hohe Resonanz an den Schmiedeworkshops zeigt sich auch Heiko Ackermann, Betreuer während der dreieinhalb Wochen auf der Senderwiese: „Ich musste selbst wieder zum Lernenden werden, als uns Martin, ein freundlicher Schmied aus der Region, in der Vorbereitung verschiedene Schmiedetechniken beigebracht hat. Dabei ist uns aber auch aufgefallen, wie rudimentär unsere technische Ausstattung zum Schmieden ist. Denn um wirklich mit vielen Kindern schmieden zu können bräuchten, wir noch dringend einen weiteren Amboss, Schmiedewerkzeuge und -hämmer und einen besseren Blasebalg für die Esse.“

Der Verein RaBauKi würde sich deshalb sehr freuen, wenn potentielle Unterstützer diese oft im Keller eingelagerten und ungenutzen Materialien zur Verfügung stellen würden.

RaBauKi Sommerprojekt geht ins „verflixte“ dreizehnte Jahr

RaBauKi Sommerprojekt geht ins „verflixte“ dreizehnte Jahr

Bauspielplatz wieder für dreieinhalb Wochen in den Sommerferien

 Auch dieses Jahr ist es wieder soweit – zum dreizehnten Mal findet in Siegen das RaBauKi-Bauspielplatzprojekt auf der Senderwiese des Siegener Giersberges statt. Das Angebot bietet Mädchen und Jungen ab 6 Jahren nicht nur die Gelegenheit, den „Hammer zu schwingen“, sondern auch einen vielfältigen Lern- und Erfahrungsraum.

Geöffnet ist der Bauspielplatz: Montag bis Freitag vom 14. Juli bis 05. August 2008 in der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr.

In dieser Zeit wird die Senderwiese des Siegener Giersberges in eine kleine Stadt aus Hütten, Buden und anderen Bauwerken verwandelt. Das Projekt wird dabei wieder von ca. 25 freiwilligen Helfer/innen und Studierenden der Universität Siegen (Sozialpädagogik und Lehramt) durchgeführt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird es auch dieses Jahr wieder möglich sein, dass bis zu 150 Kinder täglich teilnehmen können. Wegen der hohen Nachfrage wird eine Auslosung zur Festlegung der Teilnahmereihenfolge durchgeführt.

Das Dutzend ist voll: RaBauKi lud zum 12. Winterlagerfeuer

Das Dutzend ist voll: RaBauKi lud zum 12. Winterlagerfeuer

Nachdem das traditionelle Winterlagerfeuer des Siegener Vereins RaBauKi auf Grund stürmischer und regenreicher Witterungsverhältnisse um eine Woche verschoben werden musste, konnte das RaBauKi-Team am vergangenen Sonntag nun endlich zahlreiche Kinder, Eltern und Freunde des Vereins zum großen Nachtreffen des 12. Sommerprojektes sowie des RaBE-Herbstprojektes auf der Senderwiese des Siegener Giersbergs begrüßen.

Erstmals waren dabei die Kinder gleich zweier Bauspielplatzprojekte eingeladen, denn schließlich hatte 2007 neben dem bekannten Siegener Projekt auch der RaBE in Kreuztal stattgefunden.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und diesmal nur ein wenig Regen konnten sich die etwa 40 Kinder, ihre Eltern sowie das RaBauKi-Team selbst mit heißen Getränken am Lagerfeuer aufwärmen und sich mit selbst gebackenem Stockbrot oder einer kräftigen Tomaten-Chilisuppe stärken.

Neben Lagerfeuerliedern und Gitarrenklängen gab es Gespräche mit Kindern und Betreuern. Erinnerungen an ein wunderbares Bauspielplatzjahr 2007 wurden ausgetauscht und Pläne und Ideen für den nächsten Sommer geschmiedet.

Und wie sieht die Zukunft aus?

Andreas Wabnik, Teammitglied des vergangenen Sommers, begrüßte die Gäste und wagte einen Rück- und Ausblick: „Etwa zeitgleich zum Winterlagerfeuer beginnt ein Team die Vorbereitung und Durchführung des 13. Bauspielplatzes in Siegen". Gleichzeitig arbeite eine Gruppe am Thema „Ganzjährigkeit", schließlich war und ist die Umsetzung einer ganzjährigen Einrichtung das große Vereinsziel. Hierbei war wieder ein Rückblick nötig: „Wie Sie wissen, wir haben auch in Kreuztal daran gearbeitet, jedoch stellte sich das zur Verfügung stehende Areal, in dem eine uneingeschränkte Nutzung denkbar ist, in den Augen des Vereins zu klein dar, so dass wir nach einem schönen Herbstprojekt die Bemühungen dort eingestellt haben", so Wabnik weiter. Dies hindere die Aktiven des Vereins aber nicht daran, weiter tatkräftig nach Möglichkeiten zu suchen.

RaBauKi ganzjährig? Leider nicht auf Kreuztaler Robinsonplatz…

Parallel zur Planung und Durchführung des Herbstprojekts RaBE wurden verschiedene Stellungnahmen insbesondere zur geplanten Nutzbarkeit des Geländes für eine ganzjährige Einrichtung mit Bauspielplatz, Jugendfarm, Jugendangeboten und Kinderbereichen eingeholt. Deshalb konnte der RaBauKi e.V. neben dem Fazit zum Herbstprojekt in diesen Tagen auch die Bemühungen um die Einrichtung eines ganzjährigen Bildungs- und Erfahrungsraums in Kreuztal reflektieren und bewerten.

Die Stellungnahmen der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein, des RWE und der Bahn AG bezogen sich auf das im Gelände befindliche Biotop sowie die das Gelände überspannenden Hochspannungsleitungen. Hier zeigt sich aus Sicht des RaBauKi kein gutes Bild. Die Bahn fasst in ihrem Schreiben die Situation so zusammen: „Nach Prüfung der vorgelegten Unterlagen raten wir von einer Errichtung des Abenteuerspielplatzes im Schutzstreifen der Leitung ab“. Da selbiges für den RWE-Stromstrang gelten sollte, wird das zur Verfügung stehende Areal, in dem eine uneingeschränkte Nutzung denkbar ist, in den Augen des Vereins zu klein.

Sicherlich wäre es denkbar, auf diesem Gelände eine ganzjährige Einrichtung in anderer Form anzustreben. Jedoch führen die bestehenden Einschränkungen zu einer solchen Qualitätsminderung des Angebotes, dass einer weiteren Umsetzung nicht nachgegangen wird. Im Vergleich zu den Chancen und Möglichkeiten, die ein Bildungs- und Erfahrungsraum – wie der im Laufe der etwa dreivierteljährigen intensiven Planungsarbeiten skizzierte RaBE – bietet ist die Ausgangslage zu schlecht. In Folge dessen wurden die im Vorfeld eingeplanten Zukunftsworkshops und Exkursionen zu etablierten Einrichtungen im Rheinland oder Ruhrgebiet mit Kinder- und Jugendgruppen der Fritz-Erler-Siedlung nicht wie geplant durchgeführt, um aufkommende Hoffnungen nicht enttäuschen zu müssen.

Tanja Stöcker, Vorstandsmitglied des RaBauKi e.V. zieht deshalb ein ambivalentes Fazit: „Bis zuletzt hatten wir gehofft, dass die Gutachten größere Fenster eröffneten, um ein solche Einrichtung wie den RaBE umsetzen zu können. Schließlich war und ist die Umsetzung einer ganzjährigen Einrichtung unser großes Ziel“. Trotz sonst durchweg positiver Signale und Rahmenbedingungen sei eine Durchführung auf diesem Gelände und dessen perspektivischen Möglichkeiten zu weit von den eigenen Zielvorstellungen entfernt.

Bedanken möchte sich der Verein bei den Einrichtungen und Ämtern der Stadt Kreuztal: der Jugendförderung, dem Bauhof und dem Stadtteilbüro für eine bislang beispiellose Unterstützung.

dearenestruk

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