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Stellungnahme zur Vandalismus-Diskussion in den sozialen Medien

Als betroffener Verein wollen wir etwas zu den Diskussionen in den sozialen Medien rund um den Vandalismus auf RaBauKi etwas sagen:

1) Wir freuen uns über die vielen unterstützenden Beiträge. Wir versuchen dort einen tollen Ort für Kinder zu schaffen und wir merken, dass das andere so wahrnehmen. Ja, für die ehrenamtliche Arbeit ist das nicht schön, erst recht aber nicht für die Kinder. Einige sind nun bereits mehrfach Opfer von Vandalismus geworden, das motiviert nicht unbedingt weiter zu machen.

2) Im Gegensatz zu einigen Beiträgen finden wir uns auf dem Fischbacherberg genau richtig. Das liegt zum einen am Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT der Stiftung Demokratie im Alltag als Raum. Das liegt aber auch an den Menschen dort, den Kindern, die zu uns kommen und nicht zuletzt an einem tollen Leiter des Stadtteilbüros, der uns immer unterstützt.

3) Es ist beinahe lachhaft darauf zu antworten und doch tun wir es. Die Täter*innen sind nach all unserer Erfahrung nicht die, die bei „Friday for future“ Verantwortung für unseren Planeten übernehmen. Wer an der einen Stelle Verantwortung übernimmt, handelt selten an der anderen Stelle völlig verantwortungslos. Auf widerliche Spekulationen zur Herkunft der Vandalist*innen wollen wir uns nicht einlassen.

4) Auch Aussagen wie „nur noch Vollidioten, die herum laufen“ oder die Diskussion von Generationsproblemen folgen wir nicht. Wir gehen von einer kleinen Hand voll Täter*innen aus. Der steht eine große Zahl von Kindern und Jugendlichen gegenüber, für die die Achtung und der Respekt vor fremdem Eigentum selbstverständlich ist. Auch heute. Die Welt wird nicht immer verwahrloster, davon zeugen Kriminalitätsstatistiken, auch zur Jugendgewalt. Solange wir die Abenteuerspielplatzszene verfolgen, gab es hier und da immer wieder Opfer solcher Großangriffe.

5) Wir wollen nicht mit Härte auf Härte reagieren. Wir streben eine gewaltfreie Welt an auch im Sprachgebrauch. Anders als viele Kommentator*innen (die übrigens alle frei ihre Meinung äußern dürfen), die die Prügelstrafe einführen wollen u. ä. stehen wir für eine offene Gesellschaft und sehen unseren Abenteuerspielplatz als Beitrag zu einer solchen. In der geht es darum miteinander Sachen auszuhandeln, miteinander zu sprechen. Sozialstunden wurden gefordert, sicher nicht falsch, weil man dann an einem solchen Ort merkt, wie viel Aufwand, Engagement und Herzblut in solchen Dingen stecken.

6) Natürlich stehen wir für eine „Erziehung“ (schon das ist allerdings ein schweres Wort, wenn man darüber nachdenkt) in der Kinder Freiheiten erfahren, in denen Kinder sich erproben und auch Grenzen austesten können. Dazu gehört auch eine respektvolle Begegnung von Menschen mit anderen Menschen und deren Sachen.

7) An vielen Stellen wurde ein Zaun und eine Videoüberwachung gefordert. Ein hoher Zaun verändert einen Charakter einer Einrichtung entscheidend. Natürlich denken wir aber darüber nach. Zum immer wieder geforderten Einsatz von Videokameras („Ich hab nichts zu verbergen, also habe ich auch nichts dagegen“) ist in den Diskussionen jeweils alles gesagt. Lasst uns die Freiheiten der Menschen nicht weiter einschränken durch Kontrollen. Kontrolle ist gut, Vertrauen aber ist besser. Das weiß jede*r, der*dem bewusst Vertrauen geschenkt wurde. Lasst uns lieber mehr aufeinander achten. Schauen wir nicht weg, gehen wir aufeinander zu und greifen wir ein.
Damit ist sicher kein Aufruf für eine Bürgerwehr gemeint, aber soziale Präsenz. Ein so schöner Ort wie das Erfahrungsfeld wird nicht dadurch schöner, dass Videokameras oder Ordnungshüter*innen dauerhaft präsent sind. Es braucht Menschen, die andere ansprechen, wenn etwas schief läuft oder die Bescheid geben anstatt wegzusehen … bei der Stiftung, bei RaBauKi, bei der Polizei.

RaBauKi spricht derzeit mit der Stiftung, die das Erfahrungsfeld betreibt, wie man das Gelände sicherer machen kann.

Aufruf zu Spendenaktionen sind freundlich und gut gemeint und ja, sie helfen auch. Wichtiger aber wäre aus unserer Sicht die gemeinsame Aufmerksamkeit gegen Unachtsamkeit und andere Regelbrüche.

Viele Grüße sendet das RaBauKi-Team

Der RaBauKi – Abenteuerspielplatz ist gefährdet durch massiven Vandalismus…

Der RaBauKi – Abenteuerspielplatz ist gefährdet durch massiven Vandalismus…

Der Siegener Abenteuerspielplatz des RaBauKi e. V. öffnet seine Tore seit fast fünf Jahren etwa vierzehntägig für Kinder ab 6 Jahren. Sein Teil des Geländes, das auf dem Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT auf dem Fischbacherberg beheimatet ist, wurde in dieser Zeit immer mal wieder Opfer von Vandalismus. Mal wurde eine Hütte abgerissen und verbrannt, mal wurden die Sitzmöglichkeiten der Feuerstelle in einem nächtlichen Feuer verbrannt, doch was in der Woche vor Ostern die Ehrenamtlichen des RaBauKi e. V. feststellen mussten, gleicht einer unkontrollierten und völlig enthemmten Zerstörungswut.

Innerhalb einer Woche wurden drei Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen gegen Unbekannt gestellt. Eskalierende Krönung fand die derzeitige Vandalismusreihe in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag, als zahlreiche Installationen und Aufbauten verbrannt worden sind. Zum Schutz gegen Vandalismus in den Boden eingelassene Holzbänke an der Feuerstelle wurden nicht erst aus dem Boden gerissen und aufs Feuer geworfen, sondern an Ort und Stelle verbrannt. Auch die mit Kindern gebaute „Reittiere“ aus Holz und Autoreifen wurden Opfer der Flammen. Außerdem wurden selbstgebaute Minigolfbahnen aus Paletten, die im letzten Sommer bei einem Spielebauprojekt mit Kindern entstanden sind, auf dem Feuer vernichtet. „Selbst ein großer bepflanzter Blumenkübel aus Plastik, ein Wasserkanister von der, bereits in den vorherigen Nächten zerstörten, Malstation, sowie ein großer fußbetriebener alter Schleifstein wurden von den Tätern verbrannt“, so Frank Moschner, der seit über 16 Jahren beim Verein tätig ist und nach einem solchen Zerstörungswahn augenblicklich um Besonnenheit ringt.

Während der materielle Schaden schwierig einzuschätzen ist, da ein Großteil des verbrannten Materials Spenden waren, wurden innerhalb kürzester Zeit die Ergebnisse von über 150 ehrenamtlichen Arbeitsstunden zu Nichte gemacht. Wieviel Zeit und Arbeitskraft die Aufräumarbeiten und der Wiederaufbau benötigen, ist noch nicht einzuschätzen. Eine Versicherung, die für das zugrunde liegende Ehrenamt wie bei allen Vereinen aufkäme, gibt es nicht. Bislang hat sich das RaBauKi-Team auch bewusst gegen einen hohen Stahlmattenzaun entschieden, der den Abenteuerspielplatz umfrieden würde.

„Wie wir mit solchen Vandalismusvorfällen zukünftig umgehen und diese möglichst verhindern, werden wir in Gesprächen mit der Hoppmann Stiftung, Pächterin des Erfahrungsfeldes, und der Stadt thematisieren. Aber auch dies braucht wieder Kraft und Zeit, die der RaBauKi e. V. lieber in die pädagogische Arbeit mit den Kindern des RaBauKi-Abenteuerplatzes investieren möchte", so Simone Knorre vom Vereinsvorstand.

RaBauKi startet mit der Planung des Sommerprojekts 2019

RaBauKi startet mit der Planung des Sommerprojekts 2019

Sommerprojekts 2019 – Anmeldung ab jetzt möglich.

Auch in diesem Jahr wird der RaBauKi e. V., der Siegener Verein zur Förderung betreuter Abenteuerspielplätze, wieder ein Sommerprojekt in den Ferien durchführen und zwar vom 29.07.-16.08.2019. Am vergangenen Dienstag hat das diesjährige Team, bestehend aus Pädagoginnen und Pädagogen verschiedener Fachrichtungen und Studierenden des Lehramts und der Sozialen Arbeit, die Vorbereitung des Projekts aufgenommen. „Der Beginn der Planungsphase ist jedes Jahr wieder eine aufregende Zeit für den Verein, denn neben der Vorbereitung des Projekts werden auch neue Teamer und Teamerinnen in die Abläufe eingearbeitet und pädagogisch geschult.“, so Jessica Schmitt, die im 3. Jahr am Abenteuerspielplatz im Sommer teilnimmt.

„Die organisatorische und pädagogische Vorbereitung in einem gleichberechtigt arbeitenden Team aus mehr als 30 Leuten ist herausfordernd und spannend zugleich.“, freut sich Luisa Wagner, die im letzten Jahr als Helferin eingestiegen ist und nun auch an Planungen und der Vorbereitung des Projektes teilnimmt.

"Zwo linke Hände" versteigert zu Gunsten von RaBauKi

Manchmal passieren überraschende Dinge beim RaBauKi e.V. Wie Anfang dieses Jahres, als sich Patrick Jung der Macher des Youtube-Channels „Zwo Linke Hände“ (ZLH-Werken) bei uns meldete. Der Kanal stellt Heimwerkerwerkzeuge und -arbeiten vor und sammelt ab und zu für Einrichtungen und Institutionen. Diesmal für RaBauKi.

30 Menschen haben Heimwerker-Produkte erstellt und die werden dann für RaBauKi versteigert. Die Auktion findet am 23.3. ab 18.00 Uhr statt.

Deshalb schaut rein und ersteigert die wunderschönen Dinge für den RaBauKi-Abenteuerspielplatz.

Diebstahl und Vandalismus

Diebstahl und Vandalismus

Der Platz des RaBauKi-Abenteuerspielplatzes ist immer wieder Angriffen ausgesetzt.

Meist wird Feuer gemacht und Dinge auf dem Platz werden verbrannt oder zerstört.

Nun wurde ein Handwagen - das Lieblingsspielzeug vieler Kinder - geklaut, der mit schwerer Kette und Vorhängeschloss angekettet war. Wir reagieren auf diesen Diebstahl einmal - anders als bisher - mit der Nachricht an die Öffentlichkeit.

Denn: Verbrannt wurde der Wagen nicht. Demnach muss er irgendwo unterwegs sein....

Die Bitte geht an alle Menschen: Wenn Sie Vandalierer auf dem Platz sehen oder den Wagen irgendwo entdecken: Kontaktieren Sie uns.

Das RaBauKi-Team

P.S. RaBauKi ist auch dieses Jahr wieder bei der Initiative "Herzenswunsch" der Sparkasse Siegen vertreten. Diesmal geht es darum, die aufkommenden Unkosten durch Vandalismus zu decken: Deshalb erwähnen wir es hier!

24, 58, 100, 2018

24, 58, 100, 2018

Siegener Abenteuerspielplatz etabliert sich weiter

Die 100. Öffnungszeit, insgesamt 24 Wochenendöffungszeiten über das Jahr mit teils mehr als 40 Kindern, 16 Öffnungstage beim 23. Sommerprojekt mit 285 Anmeldungen, 18 Praktikant*innen, 58 Teamsitzungen, drei Klausurwochenenden, unzählige Kleingruppentreffen, eine Mitgliederversammlung und eine Buchveröffentlichung – so kann man das Jahr 2018 für den kleinen RaBauKi e.V. in Zahlen bilanzieren. Und doch ist damit längst nicht alles genannt!

Das ehrenamtlich arbeitende Team startete mit den Geldern der Sparkasse Siegen und der druckfrischen Zuschussvereinbarung der Stadt ins Jahr 2018 – ein weiterer wesentlicher Schritt zur finanziellen Absicherung der Abenteuerspielplatzprojekte auf dem Siegener Fischbachberg war gemacht. Dabei prägten nicht nur die heißen Sommertage Bauen, Spielen, Lernen, Arbeiten miteinander oder für sich allein – kurz das umfangreiche pädagogische Angebot des RaBauKi e. V. Die Kinder wie die Erwachsenen investierten viel Kraft und lachten miteinander auf dem Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT. Besonders sticht dabei natürlich das große Sommerprojekt durch ein außerordentlich buntes Angebot und viele Besucher*innen heraus. Genauso herausragend ist die Unterstützung von Sparkasse, Stadt, lokalen Unternehmen, wie privaten Spender*innen oder auch die umfangreiche Materialspende des Bildungswerks Sieg-Lahn. Der Verein dankt natürlich auch seinen Kooperationspartner*innen rund um das Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT und in der Stadt Siegen für die gute Zusammenarbeit. 

RaBauKi feierte 100. Wochenendöffnungszeit

RaBauKi feierte 100. Wochenendöffnungszeit

Abenteuerspielplatz seit vier Jahren ganzjährig

Vor vier Jahren wurde durch eine Förderung des Landesjugendamts  der erste Schritt eines lang angestrebten Ziels möglich:
RaBauKi konnte über das bekannte Sommerprojekt hinaus rund ums Jahr Angebote anbieten. Am Wochenende der 100. Wochenendöffnungszeit schaute der Verein RaBauKi mit seinem Team und den Kindern und Jugendlichen zurück auf 100 Wochenendöffnungszeiten.

Etwa alle zwei Wochen öffnet seit Herbst 2014 der „kleine“ RaBauKi-Abenteuerspielplatz für bis zu 40 Kinder – jeweils samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr. Daneben gibt es weiter das große Sommerprojekt mit bis zu 150 Kindern über drei Wochen der Sommerferien. Beide Angebote haben ihren Platz auf dem Erfahrungsfeld SCHÖNUNDGUT, welches von der Siegener Stiftung Demokratie im Alltag auf dem Fischbacherberg betrieben wird.

100 Wochenendöffnungszeiten bedeuten Abenteuerspielplatz rund ums Jahr, bei Wind und Wetter, Schnee und Hagel. Mal kommen weniger, etwa 15 Kinder, an einem Tag, mal brummt es auf dem Abenteuerspielplatz. Dann ist es notwendig, dass ehrenamtliche Helfer*innen hinzukommen. „Wir arbeiten weiterhin weitgehend ehrenamtlich.

RaBauKi stellt Buch vor: Lasst die Kinder frei!

RaBauKi stellt Buch vor: Lasst die Kinder frei!

Über das Draußenspiel von Kindern.

Abenteuerspielplätze werden oft wenig wertschätzend als bloßer Spielort gesehen. Schon das übersieht, dass Spiel ein Kinderrecht ist. Aber es geht weiter: Spiel wird im Vergleich zu Lernen oder Arbeit als niederwertiger angesehen. Das kommt bei vielen Erwachsenen daher, dass das Spiel in ihrem Leben bloßer Zeitvertreib geworden ist. Bei Kindern dagegen ist es eine Brücke notwendige Entwicklungsaufgaben zu bewältigen. Dass Spiel, Arbeit und Lernen bei ihnen nicht völlig Unterschiedliches sind, zeigt der Hüttenbau auf dem Abenteuerspielplatz. Wenn die Kinder den ganzen Tag konzentriert bauen und sich anstrengen, dann ist dies nichts Anderes als Arbeit. In der eigenen Wahrnehmung spielen sie intensiv. Und wenn sie dabei ihre Fähigkeiten erweitern, sich mit anderen Baupartnerinnen und Baupartnern austauschen, dann lernen sie zudem vielfältig. Der Abenteuerspielplatz kennt aber nicht nur das Bauen. Wie umfangreich die Aktivitäten selbst auf einem kleinen Platz wie dem Siegener RaBauKi (www.rabauki.de) sind, zeigt das neue Buch. „Lasst die Kinder frei“, welches vom Verein RaBauKi im letzten halben Jahr entwickelt wurde. Das Buch richtet sich gleichermaßen an Kinder und Erwachsene.

Kinder können im Buch Anregungen finden für die Zeit auf dem Abenteuerspielplatz (Was gibt es hier alles, was kann man machen?) aber auch für das Draußenspiel jenseits des Abenteuerspielplatzes. Denn die Wünsche und Bedürfnisse von Kindern – das Lagerfeuer, das Herumstreifen, das Dreckigmachen, das Toben, … sind immer gleich. Auf dem Abenteuerspielplatz sind sie lediglich leichter zu realisieren.

dearenestruk

Wir schreiben alle unsere Texte auf deutsch. Die Übersetzungen dienen als Hilfe. Da eine Maschine die Texte übersetzt, kann es aber zu Fehlern kommen. Hier gilt der deutsche Originaltext.

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